Die Lernmittel in Schule und Kinderhaus
Der Grundstein einer Montessori Einrichtung ist die sogenannte
"vorbereitete Umgebung".
Von besonderer Bedeutung für die vorbereitete Umgebung ist eine
wohldurchdachte, qualitativ hochwertige Sachausstattung. Unsere
Klassenräume und die dazugehörigen Fachräume, Werkstätten, etc. sind
mit den speziellen Montessori Materialien ausgestattet, die es zu
folgenden Gebieten gibt: Kinderhaus Bereich, biologischer Bereich,
geographischer Bereich, musikalischer Bereich sowie Sinnesmaterial.
Alle Materialien sind aus hochwertigen Stoffen
(meist Holz) und in ansprechenden Formen und Farben kindgerecht
gestaltet, um die Kinder anzuregen, sich mit ihnen zu beschäftigen.
Die meisten Materialien sind nur einmal im Klassenraum vorhanden,
was ein zusätzlichen Anreiz verschafft. Die Kinder werden im
Gebrauch eines bestimmten Materials durch die Lehrerin oder ein
erfahrenes Kind angeleitet. Die fertig gekauften Montessori
Materialien werden durch Materialien ergänzt, die individuell nach
den Montessori Prinzipien angefertigt werden, sowie durch
Materialien, die den aktuellen pädagogischen Entwicklungen Rechnung
tragen. Alle Lernmittel entsprechen den Prinzipien der Montessori
Pädagogik wie selbsttätiges Arbeiten, Fehlerkontrolle,
Strukturiertheit, Schönheit und Stabilität.
Die Abbildungen sind zum Teil von den Kindern selbst Entwickelt
worden.
Jedem Schüler ein Laptop –
Projekt eines
netzbasierten Unterrichts
Alle Schüler/innen der Klasse 10 wurden mit
Laptops ausgestattet. Sie werden später
in einem speziellen Unterrichtsraum sowie in einem Umkreis von 10
Metern über ein
Wireless Lan vernetzt. Dadurch ist eine Anmeldung an einen Server
gewährleistet,
der den permanenten Internetzugang ermöglicht. Die Inhalte der
Webseiten werden
über diesen Server eingeschränkt und Kontrolliert.
Einsatzmöglichkeiten im Unterricht
Insgesamt werden folgende Einsatzgebiete
weitgehend abgedeckt:
- Hausaufgaben am PC erstellen
- Referate multimedial erarbeiten und über die
Präsentationseinrichtung der
Schule vortragen
- Lernprogramme und Multimediale Lernsoftware im Unterricht nutzen
- Internet-Recherchen für unterschiedlichste Einsatzgebiete
- Präsentationen mit einfachen Programmen erstellen und für den
Unterricht nutzen
- Kurzvideos im Computerformat einsetzen
- Sprachlaborähnliche Funktionen nutzen
- Klassenarbeiten erstellen, z. B. als selbst korrigierende
Multiple-Choice-Fragen
Referate
In vielen Fächern sollen Referate multimedial
erarbeitet und über die
Präsentationseinrichtung vorgetragen werden. Hierzu wird PowerPoint
als Präsentationsprogramm in DV eingeführt und von den Schülern und
auch Lehrern als Präsentationsgrundlage verwendet. Die Schüler
lernten neben dem Umgang mit den Programmen auch die Verwendung von
multimedialen Elementen in ihren Vorträgen. Insbesondere die
Einbindung von Bildern, aber auch Soundelemente oder Videos
verdeutlichten die Inhalte der Referate. Für die Erstellung und vor
allem die Einbindung
von multimedialen Elementen werden intensive Internetrecherchen
nötig.
Die Vorträge/Referate zwar optisch aufwändig
und gefälliger werden, der Inhalt
jedoch soll nicht unreflektiert aus dem Internet übernommen werden
bzw.
zugunsten der Technik in den Hintergrund treten.
Computereinsatz ja, aber mit Regeln....
Computer haben die Welt, in der wir leben, denken und handeln, so
nachhaltig
verändert wie kaum eine technologische Neuerung seit der
Erfindung des Buchdrucks.
Das Internet hat das Bewusstsein der jüngsten
Generation erobert, und das auf andere Weise, als wir Eltern
annehmen. Die Digitale Vernetzung ist gigantisch. Das aber ist das
Problem der Internetkompetenz in der Gesellschaft und nebenbei einer
der Gründe weshalb ich ein Schulfach Informatik mit
Interneterziehung für erforderlich halte, um Missbrauch zu
vermeiden.
Ich halte die Auswirkungen auf die Gesellschaft und besonders auf
die kommende Generation für so revolutionär wie den Buchdruck. Das
Internet wird empfunden als digitaler Teil der Realität. Die Klage
über den Niedergang der Kultur durch das Internet verkennt neben
vielen anderen Punkten – etwa die Zugänglichkeit von Wissen.
Natürlich hat diese Entwicklung einen Preis. Durch die Transparenz (Facebook,
StudiVZ etc.) und die Geschwindigkeit der digitalen Welt wird uns
Eltern schmerzlich bewusst, dass die digitale Welt auch durch
Ablehnung nicht mehr aufzuhalten ist.
Wir werden uns an der Montessori Schule diesen
Themen im Rahmen der Computerarbeit stellen.
Wolfgang Klapp
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