Der Baum des Jahres 2010
Die Schutzgemeinschaft Deutscher Wald hat für 2010 die Vogelkirsche
als
"Baum des Jahres" ausgewählt.
Wir haben an unserer Schule aus Tradition mit den Schülern den
"Baum des Jahres", der sich schon auf dem Pausenhof befindet, mit
einem
kleinen kulturellen Programm geehrt. Auch in diesem Jahr wurde das
Schild
für „unseren Baum“ wieder von der Schutzgemeinschaft uns gespendet.
Herzlichen Dank dafür!
Zu dieser Veranstaltung durften wir
Herrn Engels(Stadtverordneter Kulturpolitischer Sprecher der
CDU)
und Herrn Burmeister (stell. Kreisvorsitzender der FDP) als Gäste
begrüßen.
Ein besonderer Dank gilt Frau
Giebing, die auch in diesem Jahr
wieder mit viel
Engagement und Herzblut die Veranstaltung geplant und durch geführt
hat.
Gab es doch unter anderem leckere Kirschmarmeladen-Brötchen für
alle Teilnehmer. Lecker !
Musikalisch würde das „Fest“ wieder einmal sehr
professionell gestaltet
und
durchgeführt von Herrn Figge. In dem Liedtexten ging es um:
Kirschblüten- bracht, Frühlingshimmel, Blütenschimmer so weit
das Auge reicht- Kommet mit, lasst uns gehen und schauen.
Es war eine fröhliche wunderschöne Veranstaltung.




Kinder brauchen Natur - Natur braucht Kinder !
Die Vogel-Kirsche (Prunus avium L.) macht uns viele Male im Jahr
große Freude
und strahlt im April weithin ins Land. Sie ist zudem die Mutter
aller Süß-Kirschen,
denn diese ist eine Varietät der Vogel-Kirsche und wird daher im
Folgenden gleich
mitbehandelt. Im Frühjahr ein Blütenmeer, im Sommer begehrte
Früchte, im
Herbst feurige Blattfarben und im Winter eine schicke Rinde –
wenn es um
Ästhetik geht, spielt die Kirsche ganz vorne mit. Und dies
werden die letzten
Sekunden Ihres Lebens sein, in denen Sie nicht wissen, wie viele
Blüten sich in
einer Kirschenkrone befinden. Schätzen Sie jetzt mal: sind es
10.000, 50.000
oder 100.000? Es gibt viel Interessantesund Erfreuliches von
dieser
Baumart zu berichten…
Text:
Herr Prof. Dr. Roloff und Bilder
Blühender Kirschbaum nachts im Mondschein
Übrigens: etwas
ganz Besonderes ist ein blühender Kirschbaum nachts im
Mondschein, dann wirkt das Weiß der Blüten noch weißer, und man
träumt
von anderen Sternen oder Elfen. Oder erzählt Gespenstergeschichten.
Kirschblüte bei Nacht
(von BARTHOLD HINRICH BROCKES, 1727)
Ich sahe mit
betrachtendem Gemüte
Jüngst einen Kirschbaum, welcher blühte,
In
kühler Nacht beim Mondenschein;
Ich
glaubt', es könne nichts von größrer Weiße sein.
Es schien, ob wär ein
Schnee gefallen.
Ein jeder, auch der kleinste Ast
Trug gleichsam eine rechte Last
Von zierlich-weißen runden Ballen.
Es ist kein Schwan so weiß, da nämlich jedes Blatt,
Indem daselbst des Mondes sanftes Licht
Selbst durch die zarten Blätter bricht,
Sogar den Schatten weiß und sonder Schwärze hat.
Unmöglich, dacht ich, kann auf Erden
Was Weißers aufgefunden werden.
Indem ich nun bald hin,
bald her
Im Schatten dieses Baumes gehe,
Sah ich von ungefähr
Durch alle Blumen in die Höhe
Und ward noch einen weißern Schein,
Der tausendmal so weiß, der tausendmal so klar,
Fast halb darob erstaunt, gewahr.
Der Blüte Schnee schien schwarz zu sein
Bei diesem weißen Glanz. Es fiel mir ins Gesicht
Von einem hellen Stern ein weißes Licht,
Das mir recht in die Seele strahlte.
Wie sehr ich mich an
Gott im Irdischen ergetze,
Dacht ich, hat Er dennoch weit größre Schätze.
Die größte Schönheit dieser Erden
Kann mit der himmlischen doch nicht verglichen werden.

Mehr Informationen erhalten Sie auf der
Internetseite:
http://www.baum-des-jahres.de
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